Ticking
away
Preaviously unreleased

01 The Time (Parts 1 - 4)
02 Lifetime
03 Past, present and future
04 The time(Part 5)
05 Wasted time
06 No matter how far you run
07 In your arms
Translation by B. Blanke
Vor sich hin ticken
Die Zeit (Teile 1-4)
Zuallererst gab es die Zeit
Schon vor dem Urknall verging die Zeit
Schon vor der Entstehung des Universums gab es die Zeit
Die Zeit ist älter als die ersten Teilchen
Älter als die Materie, die aus dem Nichts entstand
Die Zeit ist älter als das Licht – Zuallererst gab es die Zeit
Die Zeit vergeht
Die Zeit kennt nur einen Weg
Geradeaus von der Vergangenheit in die Zukunft vergeht die Zeit
Manchmal langsam, manchmal schnell
Aber unumkehrbar geradeaus
Die Zeit vergeht – sie kennt nur einen Weg
Die Zeit vergeht
Die Zeit verläuft in einer geraden Linie
Geradeaus von der Vergangenheit in die Zukunft vergeht die Zeit
Es gibt keine Kreuzungen, es gibt keine Kurven,
Es gibt keine Nebenstraßen, es gibt kein Zurück
In einer geraden Linie – vergeht die Zeit
Als Letztes wird es die Zeit geben
Selbst nach dem großen Knall wird die Zeit vergehen
Selbst nach dem Zusammenbruch des Universums wird es die Zeit geben
Die Zeit wird immer noch da sein, wenn es nichts anderes mehr gibt,
Wenn es keine Materie mehr gibt, kein Licht, wenn nur noch Leere herrscht
Die Zeit wird niemals sterben – Als Letztes wird es die Zeit geben
Unser Leben rinnt dahin wie Wasser durch unsere Finger
Unaufhaltsam und stetig von der Geburt bis zum Tod
Je mehr von unserem Leben wir hinter uns gelassen haben
Und je weniger von unserem Leben noch übrig ist
Desto mehr erscheinen die Dinge in einem anderen Licht
Unser Leben rieselt dahin wie Sandkörner in einer Sanduhr
Unaufhaltsam und beständig vom ersten bis zum letzten Atemzug
Je mehr von unserem Leben verflossen ist
Und je weniger Zeit noch bleibt
Desto mehr betrachten wir die Dinge auf eine andere Weise
Unser Leben fließt dahin wie ein Fluss ins Meer
Unaufhaltsam und stetig von der Geburt bis zu unserem Ende
Je mehr von unserem Leben wir hinter uns gelassen haben
Und je weniger von unserem Leben noch vor uns liegt
Desto mehr betrachten wir die Dinge in einem anderen Licht
Unsere Lebenszeit versickert wie Wasser im trockenen Sand
Unaufhaltsam und unaufhörlich vom ersten bis zum letzten Atemzug
Je mehr von unserem Leben versickert ist
Und je weniger Zeit noch bleibt
Desto klarer erkennen wir den richtigen Weg
Unsere Lebenszeit schmilzt dahin wie eine Schneeflocke auf unserem Gesicht
Unaufhaltsam und stetig von der Wiege bis zum Grab
Je mehr von unserem Leben wir hinter uns gelassen haben
Und je weniger von unserer Zeit noch übrig ist
Desto mehr erkennen wir, was
in unserem Leben wirklich zählt
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Erinnerst du dich noch an deine Kindheit?
Die Welt schien unendlich weit zu sein
Die Bäume schienen bis in den Himmel zu reichen
In deinen Träumen flogst du
zu den Sternen
Unter jedem Stein verbarg sich ein Geheimnis
Jeder Tag war eine neue Entdeckung
Wie langsam verging die Zeit damals
Jeder Tag war so lang wie ein ganzes Leben
Stundenlang jagtest du Schmetterlingen hinterher
Wie langsam die Zeit verging
Jede Minute war so lang wie ein Tag
Das Leben war ein einziges großes Spiel
Erinnerst du dich noch an deine Kindheit?
In deinen Träumen hattest du Flügel, um zu fliegen
Mit den Adlern flogst du in den Himmel
Hinter jedem Baum lauerte ein neues
Abenteuer
In deinen Träumen war alles möglich
Alles, was du sein wolltest, konntest du sein
Wie langsam die Zeit verging,
als du noch ein Kind warst
Jeder Tag war so lang wie ein ganzes Leben
Du hast stundenlang die Wolken am Himmel beobachtet
Wie langsam die Zeit verging
Jede Minute so lang wie ein Tag
Das Leben war ein einziges großes Spiel
Dann wurdest du älter und gingst zur
Schule
Sie erzählten dir von der Ernsthaftigkeit des Lebens
Man sagte dir, was du denken sollst, man sagte dir, was du tun sollst
Aber
in der Schule hast du auch lesen gelernt
Es gab neue Abenteuer für dich zu entdecken
Neue Welten entstanden in deinem Zimmer
Quälend langsam verging die Zeit
Als der Unterricht ewig zu dauern schien
Und die Lehrer dich zu Tode langweilten
Andererseits verging die Zeit wie im Flug
Wenn du dich in Geschichten und Büchern verlorst
Neue Abenteuer in fernen Welten
Dann in der Oberstufe, wieder eine neue Welt
Jede Nacht wurde zum Tag
Und die erste Liebe riss dich mit
Erinnerst du dich an deinen ersten Kuss?
Du warst so nervös, dass du ihn fast verpasst hättest
Danach gab es noch viele Küsse
Die Zeiten waren aufregend, die Zeiten waren
wild
Tagsüber ein bisschen lernen und nachts Partys feiern
Alles in allem war es eine unbeschwerte Zeit
Die Zukunft schien so weit weg zu sein
Aber auch diese Zeit musste eines Tages enden
Das echte Leben klopfte an deine Tür
Dann hast du ein Mädchen kennengelernt und dich
verliebt
Ihr seid zusammengezogen und du hast diesen Job angenommen
Und dein Mädchen wurde schwanger, du bist endlich erwachsen geworden
Jetzt arbeitest
du Tag für Tag
Arbeitest hart von früh bis spät
Denn es gibt Rechnungen zu begleichen und die Miete muss bezahlt werden
Jetzt
stehst du mitten im Leben
Jetzt bist du ein Familienvater, es sollte sich richtig anfühlen
Aber manchmal hast du das Gefühl, dass etwas fehlt
Es muss schon Ewigkeiten her sein, seit du in den Himmel geblickt hast
Und seit du die Wolken gezählt hast – das ist schon lange her
Und seit du ein Buch gelesen hast, ist schon eine ganze Weile vergangen
Und
morgen bist du alt und wirst darüber nachdenken,
was aus dir geworden ist und was du verpasst hast
Und manchmal schaust du zu den Wolken hinauf
Und morgen blickst du zurück
und siehst
dein ganzes Leben und was alles war
Und du fragst dich, was aus deinen Träumen geworden ist
Die Zeit e (Part 5)
Die Zeit verrinnt
Die Zeit kennt nur einen Weg
Geradewegs von der Vergangenheit in die Zukunft verrinnt die Zeit
Mal langsam, mal schnell
Doch unaufhaltsam geradeaus
Unsere Zeit verrinnt, – sie kennt nur einen Weg
Unsere Zeit vergeht
Geradeaus von der Wiege bis zum Grab
Unsere Zeit vergeht, – es gibt kein Entkommen
Es gibt keine Kreuzungen, es gibt keine Kurven
Es gibt keine Nebenstraßen, es gibt kein Zurück
In einer geraden Linie vergeht unsere Zeit
Vergeudet Zeit
So viele Jahre habe ich meine Zeit damit verbracht,
Mit der Suche nach dem wahren Leben verbracht
So viele Jahre habe ich meine Zeit damit
Mit der Suche nach dem Sinn des Lebens verbracht
Ich bin so weit gelaufen, ich habe so lange gesucht,
Aber ich habe überhaupt nichts gefunden
Anstatt den Sinn zu finden, hätte ich mich fast selbst verloren
So viele Jahre meines Lebens habe ich meine Zeit vergeudet
Auf der anderen Seite des Zauns
Schien das Gras immer ein bisschen grüner zu sein
Das Licht schien immer heller zu leuchten
an den Orten dort in der Ferne
Ich habe nach dem Licht gesucht; ich habe nach dem echten Grün gesucht
Aber Licht und Grün sahen überall gleich aus
Anstatt das zu finden, wonach ich suchte, hätte ich mich fast selbst verloren
So viele Jahre meines Lebens habe ich meine Zeit vergeudet
So viele Jahre habe ich meine Zeit
Auf der Suche nach mir selbst verbracht
So viele Jahre habe ich meine Zeit
Mit der Frage, wer ich bin verbracht
Ich habe so lange gesucht, ich habe intensiv gesucht
Aber ich habe mein wahres Ich nicht gefunden
Anstatt mich selbst zu finden, hätte ich mich fast verirrt
So viele Jahre meines Lebens habe ich meine Zeit vergeudet
Ganz egal, wie weit du läufst
Hier bin ich geboren
Dies ist mein Elternhaus
Weiße Gardinen in jedem Raum
Hier regierte mein Vater
Dies ist meine Heimatstadt
Hier komme ich her
Tief in mir habe ich all das gehasst
Lange habe ich versucht, all diesem zu entkommen
Ganz egal, wie weit du läufst
Ganz egal wie weit du fährst
Ganz egal wie schnell du rennst
Ganz egal wie sehr du es versuchst
Du trägst deine Herkunft tief in dir
Hier bin ich
aufgewachsen
Ich habe diese Straßen so sehr gehasst
Die Langeweile einer Kleinstadt
Überall Spießigkeit
Jeder Vorgarten sah gleich aus
Weiße Zäune und zubetonierte Einfahrten
Tief in mir habe ich all das gehasst
Lange habe ich versucht, all diesem zu entkommen
Ganz egal, wie weit du läufst
Ganz egal wie weit du fährst
Ganz egal wie schnell du rennst
Ganz egal wie sehr du es versuchst
Du trägst deine Herkunft tief in dir
Hier bin ich
zur Schule gegangen
Von so vielen Idioten umgeben
Die Lehrer haben nicht verstanden
Ich hatte nie viele Freunde
Hier habe ich mich verliebt
Doch sie hat mich von Anfang an verarscht
Sie ist fremdgegangen
Die ganze Zeit habe ich versucht das zu verdrängen
Ganz egal, wie weit du läufst
Ganz egal wie weit du fährst
Ganz egal wie schnell du rennst
Ganz egal wie sehr du es versuchst
Du trägst deine Vergangenheit tief in dir
Dies ist
mein Elternhaus
Gefüllt mit der Liebe meiner Mutter
Hier bin ich aufgewachsen
Wo mein Vater mich so viel lehrte
Hier bin ich geboren
Dies ist meine Heimatstadt
Hier komme ich her
Hier gehöre ich hin
Dies ist mein Zuhause
In deinen Armen
Endlich habe ich den Sinn des Lebens gefunden,
Ich habe ihn an
deiner Seite gefunden
Endlich habe ich das Licht gefunden,
I
ch habe es in deinen Augen gefunden
Endlich habe ich mein Zuhause gefunden,
I
ch habe es in deinen Armen
gefunden
Endlich
habe ich mich selbst gefunden,
D
enn du hast mir den Spiegel vorgehalten
Endlich habe ich meinen Weg gefunden,
D
enn du hast mich an die Hand genommen
Und endlich habe ich die Liebe gefunden,
I
ch habe sie in deinen Armen gefunden